Bäume für das Karmelgebirge
Spenden Sie einen Baum für den Michael-Sternheimer-Wald im Karmelgebirge. Für die Spende von 10.- Euro wird ein Baum gepflanzt. Auf Wunsch erhalten Sie eine Urkunde, die Sie auch als Geschenk verwenden können.
- Helfen Sie mit, die Folgen des Waldbrandes dort zu beseitigen
- Der Wald soll an Michael Sternheimer erinnern, der sich in unserer Region für die Verständigung zwischen Deutschland und Israel eingesetzt hat.
- Israel ist eines der wenigen Länder auf der Erde, in denen nachhaltig die öko-logischen Sünden der Vergangenheit repariert werden. Helfen Sie dabei mit.
- Der Wald kommt allen Bewohnern von Haifa und dem Karmelgebirge zugute, Juden, Palästinensern und Drusen.
Unser Spendenkonto:
- Mainzer Volksbank
- Kto.-Nr.: 466 235 033 BLZ: 551 900 00
- Stichwort: „Michael Sternheimer-Wald“.
Der Michael-Sternheimer-Wald im Karmelgebirge
Eine Spendenaktion des Deutsch-Israelischen Freundeskreis Ingelheim e.V.
Der Brand
Im Dezember 2010 forderte ein 82 Stunden währendes Feuerinferno im Karmelgebirge in Israel 41 Menschenleben. Es hinterließ eine gigantische Spur der Zerstörung. Die israelische Tageszeitung Yedioth Ahronot bilanzierte am 6. Dezember 2010:
„Insgesamt verbrannten mehr als 5 Millionen Bäume sowie 74 Gebäude im Kibbutz Beit Oren, in Ein Hod und in Yemin Orde; 173 Gebäude brannten teilweise aus. Mehr als 17 000 Menschen mussten aus ihren Häusern und diversen Einrichtungen wie Gefängnissen und Krankenhäusern evakuiert werden.“
Hilfen kamen aus 17 Staaten und der Palästinensischen Autonomie. 33 Flugzeuge, 8 Hubschrauber, 3 Löschfahrzeuge, 206 Feuerlöschexperten und Feuerwehrleute und vielfaches Feuerlöschmaterial wurden von diesen zur Bekämpfung der Brände zur Verfügung gestellt. Direkt nach der Katastrophe begann der Wiederaufbau. Dazu gehört die Wiederaufforstung der verbrannten Wälder. Millionen Bäume sind dazu notwendig.
Die Wiederaufforstung

Viele Flächen wurden bereits geräumt. Hier ein verkohlter Baumstamm vor Terrassen, die mit heimischen Obstbäumen bepflanzt werden sollen. Foto: DIF
Wer die Schnellstraße von Tel Aviv nach Haifa bei der Siedlung Ein Hod abbiegt, gelangt auf einer engen Serpentinenstraße in das Karmelgebirge. Vor dem Waldbrand führte der Weg hier durch dichte Kiefernwälder auf die Höhenstraße in die Drusendörfer Isfia und Daliat El Carmiel. Auch über ein Jahr nach dem Waldbrand ragen noch viele Baumstämme wie abgebrannte Streichhölzer aus den kahlen Kalksteinfelsen.

An manchen Stellen zeigen sich die Selbsterhaltungskräfte der Natur. Durch den Brand öffneten sich die Zapfen und neue Bäume wachsen.
Foto:DIF
Es zeigt sich aber auch die positive Kraft der Natur. Verschiedene Laubbäume schlagen an ihren Wurzeln wieder aus. Manche Zapfen der Nadelbäume springen auf und entlassen ihre Samen in die Freiheit. Nur nach einem Brand tun sie das und sichern so ihren Bestand.
Einen Obstgarten anpflanzen

Wie hier in der Nähe von Jerusalem könnte das Karmelgebirge in ein paar Jahren aussehen. Einheimische Obstbäume stehen auf wieder hergestellten Terrassen.
Foto:DIF
Der Brand legte in der Nähe der Siedlung Nir Etzion historische Zeugnisse aus dem 5. Jahrhundert frei: Terrassen aus byzantinischer Zeit. Auf diesen Terrassen wuchsen ursprünglich Obstbäume. Sie sollen restauriert und mit heimischen Obstbäumen wie Oliven, Granatäpfeln, Zitronen, Feigen, Mandeln und Datteln bepflanzt werden. Der Deutsch-Israelische Freundeskreis Ingelheim e.V. will bei der Bepflanzung dieses Obstgarten helfen und 5.000 Bäumen spende.
Verbesserung des Weltklimas
Israel ist eines der wenigen Länder, in denen der Waldbestand zunimmt. Die Wüste wird hier zurück gedrängt. Laut Bericht der Food and Agriculture Organization (FAO) von 1010 nahm der Waldbestand von 132.000 Hektar im Jahr 1990 auf 155.000 im Jahr 2010 zu. Israel leistet damit neben der Aufforstung des eigenen Landes einen Beitrag zur Verbesserung des Weltklimas. Der DIF will diese Entwicklung unterstützen und damit auch etwas zur Verbesserung des Weltklimas tun.
Michael Sternheimer gewidmet
Der Übersetzer Michael Sternheimer stand seit über 20 Jahre dem DIF Ingelheim nahe. Er übersetzte für den Deutsch-Israelischen Freundeskreis Ingelheim (DIF), bei gemeinsamen Reisen durch Israel, bei der ersten Begegnung mit den ehemaligen Ingelheimer Juden 1998 und einer der ersten Begegnungen zwischen Jugendlichen aus Afula und Ingelheim im Haus der Jugend. Er war über viele Jahre ein manchmal sichtbarer, oft aber nur im Hintergrund begleitender Freund des DIF Ingelheim. Sichtbar, wenn er für den Verein dolmetschte, so wie 1987, als der elffache israelische Fußballmeister Hapoel Tel Aviv in der Rotweinstadt zu Gast war. Das Freundschaftsspiel gegen eine Mannschaft der Spielvereinigung gewannen damals die Gäste aus Israel mit 3:0.
Ministerpräsident Kurt Beck Schirmherr
Ministerpräsident Kurt Beck hat freundlicherweise die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen.
Hier ist er bei einem Besuch an unserem Stand während des Rheinland-Pfalz-Tages.
Warum das Karmelgebirge?
Michael Sternheimer wurde in Haifa geboren und hat dort seine Kindheit verbracht. Nach der Ausbildung ging er nach Deutschland, kam nach Mannheim und eröffnete dort sein Übersetzungsbüro. Schier unermüdlich war sein Wirken im Rahmen der Deutsch-Israelischen Beziehungen.Sehr oft übersetzte er bei Treffen der deutschen und israelischen Regierungen, bei Parlamentariertreffen auf Bundes- und Landesebene, bei Konferenzen und Tagungen. Viele die ihn kannten vermissen ihn und seine großzügige menschliche Hilfsbereitschaft. Er starb, 68 Jahre alt, im Jahre 2008. Durch einen Michael-Sternheimer-Wald in der Heimat seiner Kindheit will der DIF ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Der Wald kommt allen Bewohner in Haifa zugute, Juden, Muslimen, Christen und Drusen.
siehe auch: Bäume sollen wachsen, AZ vom 16. März 2012 >>>
Spendenkonto
Mit herzlichen Dankesgrüßen und Schalom aus Ingelheim verbleiben
Klaus Dürsch Hans-Georg Meyer
Flyer, den Sie als pdf hier abrufen können.
Sie können unter Michael-Sternheimer-Wald direkt an den Jüdischen Nationalfond spenden.
Zur Person siehe auch Michael Sternheimer
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Der Deutsch-Israelische Freundeskreis Ingelheim e.V. hat die Aufgabe, durch Vermittlung von Kenntnissen über Israel und Deutschland, ihre Geschichte und ihre Probleme Verständnis und Bewusstsein in den Menschen des jeweils anderen Landes zu wecken und zu stärken und die Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und die Völkerverständigung zu fördern.
Wir bieten Veranstaltungen zu Israel und dem Nahen Osten und zum besseren Verständnis des Judentums an.
Wir unterstützen Schulen und Bildungseinrichtungen u.a. mit Referenten/Referentinnen und die Stadt Ingelheim bei der Durchführung des Jugendaustauschs mit Afula/Israel.
Wir pflegen Kontakte zu ehemaligen Ingelheimer Juden und ihren Nachfahren.
Wir freuen uns über neue Mitglieder.
Wir sind Mitglied bei der:
Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten Rheinland-Pfalz. Homepage: http://www.lagrlp.de/
Die Artikelverlinkung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG.



