Bäume für Israel

Vor 76 Jahren Novemberpogrome/Reichskristallnacht >>>>>

Noch 1800 Bäume fehlen zum Sternheimer Wald

Helfen Sie mit, die Folgen des Waldbrandes dort zu beseitigen.

Der Wald soll an Michael Sternheimer erinnern, der sich für die Verständigung zwischen Deutschland und Israel eingesetzt hat.

Israel ist eines der wenigen Länder auf der Erde, in denen nachhaltig die ökologischen Sünden der Vergangenheit repariert werden. Helfen Sie dabei mit.

Der Wald kommt allen Bewohnern des Landes, insbesondere aus Haifa und Umgebung, zugute: Juden, christlichen und muslimischen Palästinensern und Drusen.

Unser Spendenkonto:

  • Mainzer Volksbank
  • IBAN: DE13 5519 0000 0466 2350 33 /BIC: MVBMDE55
  • Stichwort: „Michael Sternheimer-Wald“.

Ein Baum kostet 10 Euro. Sie erhalten eine Urkunde, die Sie verschenken können.

Bäume für das Karmelgebirge

Spenden Sie einen Baum für den Michael-Sternheimer-Wald im Karmelgebirge. Für die Spende von 10.- Euro wird ein Baum gepflanzt. Auf Wunsch erhalten Sie eine Urkunde, die Sie auch als Geschenk verwenden können.

  • Helfen Sie mit, die Folgen des Waldbrandes dort zu beseitigen
  • Der Wald soll an Michael Sternheimer erinnern, der sich in unserer Region für die Verständigung zwischen Deutschland und Israel eingesetzt hat.
  • Israel ist eines der wenigen Länder auf der Erde, in denen nachhaltig die ökologischen Sünden der Vergangenheit repariert werden. Helfen Sie dabei mit.
  • Der Wald kommt allen Bewohnern von Haifa und dem Karmelgebirge zugute, Juden, Palästinensern und Drusen.

Hintergrund der Spendenaktion

Der Waldbrand von Haifa aus gesehen.
Foto: www.carmeltreefund.org/

Im Dezember 2010 forderte ein 82 Stunden währendes Feuerinferno im Karmelgebirge in Israel 41 Menschenleben. Es hinterließ eine gigantische Spur der Zerstörung. Die israelische Tageszeitung Yedioth Ahronot bilanzierte am 6. Dezember 2010:

„Insgesamt verbrannten mehr als 5 Millionen Bäume sowie 74 Gebäude im Kibbutz Beit Oren, in Ein Hod und in Yemin Orde; 173 Gebäude brannten teilweise aus. Mehr als 17 000 Menschen mussten aus ihren Häusern und diversen Einrichtungen wie Gefängnissen und Krankenhäusern evakuiert werden.“

Hilfen kamen aus 17 Staaten und der Palästinensischen Autonomie. 33 Flugzeuge, 8 Hubschrauber, 3 Löschfahrzeuge, 206 Feuerlöschexperten und Feuerwehrleute und vielfaches Feuerlöschmaterial wurden von diesen zur Bekämpfung der Brände zur Verfügung gestellt.  Direkt nach der Katastrophe begann der Wiederaufbau. Dazu gehört die Wiederaufforstung der verbrannten Wälder. Millionen Bäume sind dazu notwendig.

Die Wiederaufforstung

Viele Flächen wurden bereits geräumt. Hier ein verkohlter Baumstamm vor Terrassen, die mit heimischen Obstbäumen bepflanzt werden sollen. Foto: DIF

Wer die Schnellstraße von Tel Aviv nach Haifa bei der Siedlung Ein Hod abbiegt, gelangt auf einer engen Serpentinenstraße in das Karmelgebirge. Vor dem Waldbrand führte der Weg hier durch dichte Kiefernwälder auf die Höhenstraße in die Drusendörfer Isfia und Daliat El Carmiel. Auch über ein Jahr nach dem Waldbrand ragen noch viele Baumstämme wie abgebrannte Streichhölzer aus den kahlen Kalksteinfelsen.

An manchen Stellen zeigen sich die Selbsterhaltungskräfte der Natur. Durch den Brand öffneten sich die Zapfen und neue Bäume wachsen.
Foto:DIF

Es zeigt sich aber auch die positive Kraft der Natur. Verschiedene Laubbäume schlagen an ihren Wurzeln wieder aus. Manche Zapfen der Nadelbäume springen auf und entlassen ihre Samen in die Freiheit. Nur nach einem Brand tun sie das und sichern so ihren Bestand.

Laut Plänen des jüdischen Nationalfond soll im Karmelgebirge nicht nur die heimische Jerusalem Pinie gepflanzt werden, sondern eine Vielfalt an Laub- und Nadelbäumen, die in diese Region passen.

Einen Obstgarten anpflanzen

Wie hier in der Nähe von Jerusalem könnte das Karmelgebirge in ein paar Jahren aussehen. Einheimische Obstbäume stehen auf wieder hergestellten Terrassen.
Foto:DIF

Der Brand legte in der Nähe der Siedlung Nir Etzion historische Zeugnisse aus dem 5. Jahrhundert frei: Terrassen aus byzantinischer Zeit. Auf diesen Terrassen wuchsen ursprünglich Obstbäume. Sie sollen restauriert und mit heimischen Obstbäumen wie Oliven, Granatäpfeln, Zitronen, Feigen, Mandeln und Datteln bepflanzt werden. Der Deutsch-Israelische Freundeskreis Ingelheim e.V. will bei der Bepflanzung dieses Obstgarten helfen und 5.000 Bäumen spende.

Verbesserung des Weltklimas

Israel ist eines der wenigen Länder, in denen der Waldbestand zunimmt. Die Wüste wird hier zurück gedrängt. Laut Bericht der Food and Agriculture Organization (FAO) von 1010 nahm der Waldbestand von 132.000 Hektar im Jahr 1990 auf 155.000 im Jahr 2010 zu. Israel leistet damit neben der Aufforstung des eigenen Landes einen Beitrag zur Verbesserung des Weltklimas. Der DIF will diese Entwicklung unterstützen und damit auch etwas zur Verbesserung des Weltklimas tun.

Michael Sternheimer gewidmet

Der Wald soll Michael Sternheimer gewidmet werden.

Der Übersetzer Michael Sternheimer stand seit über 20 Jahre dem DIF Ingelheim nahe. Er übersetzte für den Deutsch-Israelischen Freundeskreis Ingelheim (DIF), bei gemeinsamen Reisen durch Israel, bei der ersten Begegnung mit den ehemaligen Ingelheimer Juden 1998 und einer der ersten Begegnungen zwischen Jugendlichen aus Afula und Ingelheim im Haus der Jugend. Er war über viele Jahre ein manchmal sichtbarer, oft aber nur im Hintergrund begleitender Freund des DIF Ingelheim. Sichtbar, wenn er für den Verein dolmetschte, so wie 1987, als der elffache israelische Fußballmeister Hapoel Tel Aviv in der Rotweinstadt zu Gast war. Das Freundschaftsspiel gegen eine Mannschaft der Spielvereinigung gewannen damals die Gäste aus Israel mit 3:0.

Ministerpräsident a. D. Kurt Beck Schirmherr

Auf dem Rheinland-Pfalz-Tag in Ingelheim
Foto: http://www.piel-fotos.de

Ministerpräsident a. D. Kurt Beck hat freundlicherweise die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen.

Hier ist er bei einem Besuch an unserem Stand während des Rheinland-Pfalz-Tages.

Warum das Karmelgebirge?

Michael Sternheimer wurde in Haifa geboren und hat dort seine Kindheit verbracht. Nach der Ausbildung ging er nach Deutschland, kam nach Mannheim und eröffnete dort sein Übersetzungsbüro. Schier unermüdlich war sein Wirken im Rahmen der Deutsch-Israelischen Beziehungen.Sehr oft übersetzte er bei Treffen der deutschen und israelischen Regierungen, bei Parlamentariertreffen auf Bundes- und Landesebene, bei Konferenzen und Tagungen. Viele die ihn kannten vermissen ihn und seine großzügige menschliche Hilfsbereitschaft. Er starb, 68 Jahre alt, im Jahre 2008. Durch einen Michael-Sternheimer-Wald in der Heimat seiner Kindheit will der DIF ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Der Wald kommt allen Bewohner in Haifa zugute, Juden, Muslimen, Christen und Drusen.

siehe auch: Bäume sollen wachsen, AZ vom 16. März 2012 >>>

Spendenkonto

Der Deutsch-Israelische Freundeskreis Ingelheim e. V. (DIF) hat ein Sonderkonto eingerichtet und bittet dringend um Hilfe. Mit dem gespendeten Geld soll ein Wald (Kostenpunkt: 50.000,– €) auf dem Karmel finanziert werden. Das Besondere daran: Der Wald soll zu Ehren des viel zu früh von uns gegangenen Michael Sternheimer gepflanzt werden, einer großen Zahl von Personen aus unterschiedlichen Begegnungen bekannt, vielen von uns war er ein Freund. Wir sind dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck dankbar dafür, dass er sich bereit erklärt hat, diese Aktion zu unterstützen und die Schirmherrschaft zu übernehmen.
Inzwischen sind knapp 26.000.- Euro eingegangen.
Unsere herzliche Bitte: Beteiligen Sie sich an dieser Aktion, jeder Euro ist wichtig und jeder Euro wird dem Jüdischen Nationalfond (KKL-JNF*) für das Projekt „Michael Sternheimer-Wald“ zur Verfügung gestellt. Dafür garantieren die beiden Unterzeichner dieses Spendenaufrufes. Eine Spendenbescheinigung wird auf Wunsch zugesendet.
* KKL-JNF = Keren Kayemeth Leisrael – Jüdischer Nationalfonds e. V.
Überweisen Sie bitte Ihre Spende auf folgendes Sonder-Konto
des Deutsch-Israelischen Freundeskreis Ingelheim e. V.:
Mainzer Volksbank
IBAN: DE13 5519 0000 0466 2350 33 /BIC: MVBMDE55
Stichwort: „Michael Sternheimer-Wald“.

Mit herzlichen Dankesgrüßen und Schalom aus Ingelheim verbleiben

Klaus Dürsch                                               Hans-Georg Meyer

Flyer, den Sie als pdf hier abrufen können.

Sie können unter Michael-Sternheimer-Wald direkt an den Jüdischen Nationalfond spenden.

Zur Person siehe auch Michael Sternheimer

 

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Der Deutsch-Israelische Freundeskreis Ingelheim e.V. hat die Aufgabe, durch Vermittlung von Kenntnissen über Israel und Deutschland, ihre Geschichte und ihre Probleme Verständnis und Bewusstsein in den Menschen des jeweils anderen Landes zu wecken und zu stärken und die Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und die Völkerverständigung zu fördern.
Wir bieten Veranstaltungen zu Israel und dem Nahen Osten und zum besseren Verständnis des Judentums an.

Wir organisieren Reisen nach Israel und in umliegende Länder sowie Palästina, Fahrten in die ehemaligen rheinland-pfälzischen Konzentrationslager Osthofen und Hinzert und Besuche von Zentren jüdischer Kultur.

Wir unterstützen Schulen und Bildungseinrichtungen u.a. mit Referenten/Referentinnen und die Stadt Ingelheim bei der Durchführung des Jugendaustauschs mit Afula/Israel.

Wir pflegen Kontakte zu ehemaligen Ingelheimer Juden und ihren Nachfahren.

Wir freuen uns über neue Mitglieder.

 Wir sind Mitglied bei der:

Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten Rheinland-Pfalz. Homepage:  http://www.lagrlp.de/

Die Artikelverlinkung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG.