Zum Tag der Europäischen Jüdischen Kultur 2010

Kunst und Judentum:Eindrücke aus der erloschenen jüdischen Gemeinde in Ingelheim Referenten: Klaus Dürsch, Architekt Karl-Georg Proksch
Zeit: Sonntag, 5. September 2010, 15.30 Uhr
Ort: Weiterbildungszentrum Ingelheim, Wilhelm-Leuschner-Str. 61.
Der deutsch-israelische Freundeskreis Ingelheim e.V. greift das Thema des diesjährigen Tages der Europäischen Jüdischen Kultur Art and Judaism auf und bricht es auf die jüdische Gemeinde in Ingelheim herunter. In einem kurzen Vortrag im Weiterbildungszentrum und einer anschließenden Begehung des jüdischen Friedhofs in der Hugo-Loersch-Straße stehen die künstlerischen Aspekte jüdischen Lebens im Vordergrund, so wie sie sich aus den erhaltenen Quellen, Gebäuden und Gegenständen erschließen lassen. Weitere Stolpersteinverlegung 10. -11. September 2010
Stolpersteinverlegung in Ingelheim 2006 Vortrag zum Projekt von Gunter DemnigFreitag, 10. 9.2010, 19.30 Uhr Ort: WBZ Ingelheim, Wilhelm-Leuschner-Str. 61 Der Künstler Gunter Demnig wird an diesem Abend das Projekt „Stolpersteine“ vorstellen. Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor den Wohnorten von Opfern des Nationalsozialismus Gedenktafeln aus Messing in den Bürgersteig einlässt. Inzwischen liegen mahr als 22 000 STOLPERSTEINE in über 500 Orten Deutschlands und in mehreren Ländern Europas. "Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist", sagt Gunter Demnig. Mit den Steinen vor den Häusern wollen die Initiatoren in Ingelheim die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten.
Der Künstler Gunter Demnig wird an diesem Abend das Projekt „Stolpersteine“ vorstellen. Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor den letzten frei gewählten Wohnorten von Opfern des Nationalsozialismus Gedenktafeln aus Messing in den Bürgersteig einlässt. Inzwischen liegen STOLPERSTEINE in über 500 Orten Deutschlands und in mehreren Ländern Europas. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, sagt Gunter Demnig.
Verlegung von StolpersteinenSamstag, 11. September 2010, 9.00 Uhr Treffpunkt: Synagogenplatz Ober-Ingelheim Der Deutsch-Israelische Freundeskreis Ingelheim e.V. lässt in Zusammenarbeit mit dem Ingelheimer Bündnis gegen Rassismus und Gewalt e.V. und den weiterführenden Schulen in Ingelheim zwölf weitere Stolpersteine durch den Künstler Gunter Demnig setzen. Die Steine erinnern an die Mitglieder der Familien Langstädter/Kahn und Moritz Mayer. Mindestens zwölf ihrer Familienangehörigen aus drei Generationen verloren durch die nationalsozialistische Diktatur ihr Leben. Sie wurden entrechtet, deportiert und ermordet. Manche flüchteten in den Tod, weil sie keinen Ausweg mehr sahen. Die Familien schafften es, die meisten ihrer Kinder ins Ausland zu retten. Die Stolpersteine werden in der Regel an den letzten frei gewählten Wohnorten der Verfolgten in das Straßenpflaster eingelassen. Die Initiatoren wollen die Erinnerung an die Menschen lebendig werden lassen, die einst hier wohnten. Wer lesen will, was auf den Steinen geschrieben steht, muss sich herunterbeugen. Diese Verneigung ist eine Geste der Ehrerbietung vor den Opfern. Treffpunkt und erster Verlegungsort: 9.00 Uhr Synagogenplatz, Stiegelgasse 25 ca. 9,20 Uhr Neuweg 1, ca. 9,40 Uhr Bahnhofstraße 129, (Bushaltestelle) ca. 10,15 Uhr Mainzer Straße 31. Israel
Vortrag zur aktuellen Situationvon Emmanuel Nahshon, BerlinDienstag, 26.10.2010 19.30 Uhr
Ort: WBZ Ingelheim, Wilhelm-Leuschner-Str. 61.
Der Gesandte der israelischen Botschaft in Berlin wird an diesem Abend zur aktuellen Lage in Israel sprechen und anschließend zur Diskussion zur Verfügung stehen. In Zusammenarbeit mit dem WBZ.
Gedenkenan die jüdischen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft Dienstag, 9. September 2010, 18.00 Uhr
Ort: Stele auf dem Synagogenplatz, Ober-Ingelheim.
Zum Gedenken an die jüdischen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft sind die Bürgerinnen und Bürger aus Anlass der 72. Wiederkehr des Jahrestages des Pogroms an der deutschen jüdischen Minderheit am 9. und 10. November 1938 in Ingelheim zu dem Ort eingeladen, an dem sich die jüdische Gemeinde in ihrer Synagoge traf. Die Menschen wurden entrechtet, gedemütigt vertrieben und ermordet. Das Bethaus und viele Wohnungen und Geschäfte wurden geplündert und zerstört.
Veranstaltungen unsere Schwesternorganisationen: ________________ Veranstaltungen der Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten Rheinland-Pfalz Homepage: http://www.lagrlp.de/ _________________ Aus der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Frankfurt: Homepage: DIG Arbeitsgemeinschaft Frankfurt _________________ Victorat, Verein Rabbi Hillel, e.V. Oberwesel Homepage: www.victorat.de _________________ Veranstaltungen zur Gedenkarbeit in Rheinland-Pfalz Homepage: www.politische-bildung-rlp.de _________________ Förderverein Synagoge Mainz-Weisenau e.V. Homepage: www.studgen.uni-mainz.de/1154.php
|